GANZ IM HALBEN SCHATTEN

HALBSCHATTENFINSTERNIS AM 20.01.1981

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DIE MONDFINSTERNIS AM 20.01.1981 IM ÜBERBLICK

Die 80er-Jahre begannen mit einem sehr seltenen Typ von Finsternis: der Mond trat komplett in den Halbschatten der Erde ein, ohne deren Kernschatten zu berühren. Leider ging der Erdtrabant in Deutschland unter, als er erst zu 95% in den Halbschatten eingetaucht war. Trotzdem hätte ein aufmerksamer Betrachter kurz vorher durchaus eine leichte Eintrübung am nordöstlichen Mondrand bemerken können. Dass solche Beobachtungen tatsächlich gelangen, ist eher zu bezweifeln, wenn man sich das Satellitenbild von jenem Morgen ansieht:

Satellitenbild (Falschfarbenbild, Ausschnitt) von NOAA 6 vom 20.01.1981, 09.01 UT
Satellitenbild (Falschfarbenbild, Ausschnitt) von NOAA 6 vom 20.01.1981, 09.01 UT.
Image courtesy to Dundee Satellite Receiving Station, Dundee University, Scotland.


Halbschattenfinsternis am 20.01.1981, Situation bei Monduntergang (50° N/10° E)
Situation bei Monduntergang für 50°N / 10°E
Erstellt mit WIN-ECLIPSE 3.2 von Heinz Scsibrany.
(Dünner Ring = Halbschatten; dunkle Fläche = Kernschatten)

ÜBERSICHTSDIAGRAMM VON FRED ESPENAK (NASA)
(Hinweis dazu: MEZ = UT + 1 Stunde)



Himmelsausschnitt um den Mond bei Monduntergang
Himmelsausschnitt um den Mond bei Monduntergang. Der gelbe Kreis hat einen Durchmesser von 10 Bogengraden.
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